Nationalismus [in der Mehrheitsbevölkerung Südafrikas] nach Ende der Apartheid

40. Jahrfeier der Burenorganisation Afrikaner Weerstandsbeweging 2013

Vortrag- und Diskussionsveranstaltung: 12. November 2014, 20:00 bis 21:30 /22:00 Uhr

Initiative Solidarische Welt e.V. | Weltladen, Markt 7, Marburg, http://www.marburger-weltladen.de/

Referent: Dr. Ben Khumalo-Seegelken

Sind die Menschen Südafrikas mittlerweile seit über zwei Jahrzehnten dabei, sich in eine Gesellschaft umzuwandeln, die auf Vielfalt und Verbindendes setzt und über Trennendes hinweg zusammenwachsen will, müssen sie sich dennoch nach wie vor mit Einstellungen und Lebensgewohnheiten auseinandersetzen, die eher Gegensätze heraufbeschwören oder wiederbeleben.

Wie kommt es dazu und woran liegt es? Wie vertragen sich das neue Selbstverständnis und altes Verhalten mit dem Bemühen um versöhnendes Zusammenleben?

Am Beispiel der Mehrheitsbevölkerung Südafrikas schwarzer Hautfarbe geht der Vortrag diesen Fragen nach und will zum Meinungsaustausch darüber anregen.

Ben Khumalo-Seegelken

Geboren 1950 in Vryheid/Südafrika ist Ben Khumalo im Widerstand gegen die Apartheid 1974 in den Untergrund gegangen und hat anschließend das Land verlassen, erhielt 1979 in Westdeutschland politisches Asyl und ließ sich 1986 einbürgern.

Ben Khumalo hat in Südafrika Wirtschaftswissenschaften und Privatrecht und in Deutschland Evangelische Theologie und Sozialpädagogik studiert. Er promovierte in Tübingen in Theologie und Erziehungswissenschaften und wurde 1986 zum Pfarrer ordiniert. Aktuell ist Dr. Ben Khumalo-Seegelken an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg als Lehrbeauftragter  in den Fachbereichen Bildungs- und Sozialwissenschaften sowie Evangelische Theologie und Religionspädagogik tätig.

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