„… in die Südheide zum Studieren – danach in alle Welt!“

„Wie kommt es und warum kommen Guoxia aus China, Maju aus Finnland, Sandro aus Indien, Elorm aus Togo, Emmy aus Ägypten und Nils aus Deutschland in die Südheide, um an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) zu studieren?“ fragt Dorothea Müller*.  Auf diese und ähnliche Fragen einige Auskünfte:

Guoxia, Maju, Sandro, Elorm, Emmy, Nils und andere kommen in die Südheide, um an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) zu studieren, weil sie sich akademisch fundiert zu `Global Playern´ in kirchlichen, ökumenischen, interreligiösen, entwicklungs-politischen oder sozial-diakonischen Tätigkeitsfeldern ausbilden lassen wollen.

Und das gelingt an der FIT besonders gut. Denn hier studieren rund 85 Männer und Frauen aus über 30 Ländern, die in der akademischen Ausbildung wie auch im täglichen Miteinander einen intensiven interkulturellen Austausch pflegen. Die FIT ist eine auf Interkulturelle Theologie, Diakonie und ökumenische Zusammenarbeit im globalen Kontext spezialisierte Fachhochschule.

Drei Vollzeit-Studiengänge stehen zur Auswahl:

B.A. Interkulturelle Theologie, Migration und globale Zusammenarbeit (ITMGZ)  (6 Semester),

B.A. Interkulturelle Theologie und Diakonie Global (ITDG) (6 Semester)

sowie
in Kooperation mit der Universität Göttingen

M.A. Intercultural Theology (4 Semester).

Im Blick sind globale Herausforderungen

Im Mittelpunkt der praxisnahen Lehre und Forschung stehen die Vermittlung und Fortführung interkultureller, theologischer und sozialdiakonischer Kompetenzen unter Berücksichtigung der sich stetig wandelnden globalen Herausforderungen. Die Studierenden lernen, sich kritisch-konstruktiv mit ihrer Herkunft und Identität wie auch mit den vielfältigen Formen des weltweiten Christentums auseinanderzusetzen; sie werden darin ausgebildet, in Dialog mit Angehörigen verschiedener Theologien und Traditionen zu treten; und sie werden darauf vorbereitet, sich national oder international in Gemeinden, kirchlichen, ökumenischen, sozial-diakonischen, entwicklungspolitischen und interreligiösen Organisationen zu engagieren.

Neben der akademischen Qualifizierung wird an der FIT großer Wert auf die Vermittlung sozialer Kompetenzen im täglichen Miteinander gelegt: Die Studierenden lernen und leben gemeinsam auf dem FIT-Campus. Mit der wissenschaftlichen Schwerpunktsetzung auf Interkulturelle Theologie im globalen Kontext und der Förderung eines intensiven gemeinschaftlichen Lebens und Lernens von Studierenden aus aller Welt hebt die FIT sich von anderen theologischen Bildungseinrichtungen ab. Kurzum: An der FIT werden Guoxia, Maju, Sandro, Elorm, Emmy, Nils und ihre Mitstudierenden „Fit for the works“.

*Dorothea Müller, Evangelische Zeitung, 05.02.2017 [aktualisiert  22.05.2017].

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