Waffenfreies Afrika – bald Wirklichkeit?

Soweto 1976 ...

Menschen in den Ländern Afrikas sammeln und verschrotten Waffen und andere Tötungsgeräte in ihren Dörfern und Städten. Sie schmieden diese in Gegenstände für den Haushalt und die Landwirtschaft um und achten darauf, dass bei Zwist und Streitigkeiten ernsthaft verhandelt und geschlichtet wird, damit Menschen nicht mehr kämpfen müssen.

Bald könnte also ein uralter Traum wahr und Afrika ein Friedenskontinent werden, selbst wenn nur ein Teil der Absichten umgesetzt würde, die derzeit bei der Afrikanischen Union (AU) diskutiert werden. Zum Auftakt einer Konsultation von Fachleuten für Strategie- und Sicherheitsfragen aus der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) und anderer Regionalverbände Ende April 2014 in Durban bekräftigte AU-Direktorin Dr. Nkosazana Dlamini-Zuma, dass im Rahmen des Programmes eines Roadmaps zum konfliktfreien Erdteil konkrete Maßnahmen überlegt würden, um Waffen endlich und dauerhaft verstummen zu lassen. Wirtschaftliche, ökologische und demographische Herausforderungen würden dabei analysiert und dann eingehend über Konsequenzen beraten. Das südafrikanische Friedensforschungs- und Trainingsnetzwerk ACCORD wirkt mit.
Mehr >> http://www.peaceau.org/en/article/press-release-of-the-high-level-retreat-on-28-29-april-2014-in-durban-south-africa-on-the-theme-silencing-guns-in-africa-building-a-roadmap-to-a-conflict-free-continent.

Es ist zu wünschen, dass die avisierte Roadmap gelingt, Waffen verschrottet und Tötungsgeräte umgeschmiedet werden: „Waffen zu Pflugscharen!“ Bisher entwurzelt und bedroht das Ausmaß von Gewalt und Kriegen Menschen in fast jedem Dorf und jedem Landstrich. Leben und Zukunft brauchen Frieden.

Ben Khumalo-Seegelken.

Ein Kommentar zu diesem Artikel bisher »

Kommentare zu »Waffenfreies Afrika – bald Wirklichkeit?«

  1. Lieber Ben,

    danke für die Mail. Ich hab grad dieser Tage darüber nachgedacht, dass nicht nur der einfache Soldat, Mensch etc., der einen anderen oft wehrlosen Menschen tötet, ein Mörder ist, sondern auch derjenige, der viel Gedanken, Geld und Zeit darauf verwendet, Waffen zu entwickeln und herzustellen, die andere töten.
    Bezüglich eines Afrika ohne Waffen und ohne Töten braucht es einen „Afrikanischen Friedensmarsch“ (Arbeitstitel).
    Ich bin zu alt, um dabei mitzumachen, aber nicht zu alt um mitzudenken und auch Geld dafür zu spenden.

    Das Engagement für Frieden geht weiter – Never give up !
    Hilmar

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